We don´t buy it.

most_men_button_11„We don´t buy it“ ist eine irische Initiative. 80% aller Männer kaufen keinen Sex. Dennoch ist diesen Männern oft nicht bewußt, wie mächtig ihre Stimme ist. Wer den Slogan #wedontbuyit teilt und veröffentlich, setzt ein Zeichen. Erhebt seine Stimme gegen Prostitution und Frauenhandel. Männer können ihren Söhnen, Arbeitskollegen, Freunden und Brüdern zeigen, dass Prostitution kein Spaß ist.
Mehr Informationen dazu gibt es unter wedontbuyit.eu

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Über-Macht und Würde

Vortrag 2015Nach der Auftaktveranstaltung Aktiv gegen Menschenhandel „Der Mensch im Handel erhältlich“ 2014 fand letzten Mittwoch der zweite Informationsabend „Über-Macht und Würde“ im Ursulinenhof in Linz statt.
Der große Saal war voll besetzt. Das Interesse ist groß. Welche Lösungsansätze sind die richtigen? Wie wirkt das neue oberösterreichische Sexualdienstleistungsgesetz? Ist dieser Begriff an sich klug gewählt? Verharmlost man die Thematik, indem man sie liberalisiert? Darf Prostitution als Arbeit bezeichnet werden? Wie wirkt das schwedische Modell, Prostitution zu verbieten? Vielleicht bedarf es einer philosophischen Betrachtung.
Würde ist wichtig. Jeder sehnt sich danach, gewürdigt zu werden. Aus der Gemeinschaft ausgeschlossen zu sein, verursacht den gleichen Schmerz, wie Zusammengeschlagen zu werden.
Auf der anderen Seite stehen die Freier. Was macht Männer zu Freiern? Warum kaufen Männer Sex? Interessantes Detail: Männer, die eine persönliche Aufklärung erhalten haben, kaufen statistisch auffällig weniger Sex, als Männer, die sich selbst durch Pornos und das Internet „aufgeklärt“ haben. Ansonsten lassen sich Freier kaum auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Sie kommen aus den verschiedensten Bildungs- und Gesellschaftsschichten.
Wichtig ist, gut 80% der Männer konsumieren keine gekaufte Liebe. Und das ist viel!
Es gibt viele Ebenen, auf denen gearbeitet werden muß. Viele Fragen, die gestellt werden sollen.
Der abschließende Satz von Sr. Maria Schlackl:
„Wir haben begonnen und wir machen weiter!“